Jahresbericht 2025: Dankbar und voller Hoffnung
Haben Sie noch Hoffnung? Nach neun Jahren als Präsident von Unité bin ich überzeugter denn je, dass Hoffnung keine naive Gefühlsregung ist.
Was mich während meiner Zeit als Präsident von Unité am meisten bewegt hat, ist die gelebte Solidarität: zwischen der Schweiz und den Einsatzländern, zwischen unseren Mitglied organisationen und ihren Partnerorganisationen, zwischen Menschen mit einem gemeinsamen Ziel. Diese Brücken zu bauen und zu stärken – das war und bleibt der Kern der Arbeit von Unité.
Hoffnung entsteht nicht im Grossen und Globalen – sie entsteht im Konkreten, im Lokalen, im Alltag von Menschen, die sich für ihre Gemeinschaft einsetzen. Unsere Partnerorganisationen im Süden setzen sich täglich dafür ein, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Wo nötig, holen sie sich die Unterstützung unserer Mitgliedorganisationen, die geeignete Mittel und Fachkräfte mobilisieren. Die Ergebnisse dieser Kooperation haben mich in den vergangenen Jahren immer wieder neu mit Hoffnung erfüllt. Allein im Jahr 2025 konnten im Rahmen des UnitéProgramms durch die Zusammenarbeit zwischen unseren Mitgliedern und ihren Partnerorganisationen 256 Organisationen gestärkt, 8997 Mitarbeitende geschult und 770 neue Arbeitsmethoden eingeführt werden.
Nach neun Jahren gebe ich den Stab weiter – dankbar für die vielen bereichernden Begegnungen und das gemeinsam Erreichte und voller Hoffnung, dass die Kollaboration der UnitéMitglieder und ihrer Partnerorganisationen auch angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen weiterhin einen Unterschied macht und Perspektiven eröffnet.