Zu den Beiträgen

Highlights 2025: Gestärkte Ernährungssicherheit, gerechtere Landwirtschaft, gesicherte Saatgutsorten

Im Bereich Ernährungssicherheit wurden letztes Jahr durch die Zusammenarbeit der Unité-Vollmitglieder und ihrer Partnerorganisationen 61 Partnerorganisationen gestärkt sowie 1492 Mitarbeitende von Partnerorganisationen geschult. Zudem haben 38'155 Menschen ihre Anbaupraktiken verbessert und 46'771 Personen haben einen besseren Zugang zu sicheren, nahrhaften und ausreichenden Lebensmitteln.

Sara Ryser
Secaar verteilt bedrohte Saatgutarten an die Bevölkerung.

Foto: SECAAR/DM

Gestärkte Ernährungssicherheit dank Agrarökologischer Methoden im Tschad

Die Zusammenarbeit der Evangelischen Mission im Tschad mit ihren Partnerorganisationen im Projekt ProSARG im Tschad stärkt die Ernährungssicherheit durch die Verbreitung agrarökologischer Methoden wie Zaï, Mulchen und Kompostierung. Lokale Produzent:innen geben ihr Wissen als Multiplikator:innen weiter,odurch immer mehr Haushalte ihre Erträge bis um das Dreifache steigern und ihre Lebensgrundlagen sichern können. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2018 haben mehr als 3'000 Landwirte und Landwirtinnen von den Schulungen und Sensibilisierungsmassnahmen profitiert.

Die Zusammenarbeit zwischen der MET und den Partnerorganisationen des ProSARG-Projekts im Tschad stärkt die Ernährungssicherheit durch die Verbreitung agroökologischer Methoden wie Zaï, Mulchen und Kompostieren. Foto: MET
Klicken Sie auf das Bild, um mehr über das Projekt ProSARG zu erfahren. Foto: MET

Zwei nationale Politiken für eine gerechtere Landwirtschaft in Brasilien

Auch dank der durch E-CHANGER unerstützten Sensibilisierungsarbeit von Movimento Sem Terra (MST) wurden in Brasilien zwei wegweisende nationale Politiken angestossen. Die erste ist eine historische Errungenschaft nach 25 Jahren zivilgesellschaftlichem Engagement: Das Novo Pronacampo soll den Zugang zu Bildung in allen Schul- und Ausbildungsstufen für die Bevölkerung in ländlichen, flussnahen und Waldgebieten gewährleistens. Zweitens hat MST direkt an der Ausarbeitung des Plano Safra mitgewirkt. Dieser fördert die familiäre Landwirtschaft uns setzt verbindliche Ziele zur agrarökologischen Transition und Reduktion von Pestiziden.

Reforma Agraria als Text
Mehr Informationen über die Zusammenarbeit zwischen dem Movimento Sem Terra und E-CHANGER finden Sie auf der Webseite von E-CHANGER (auf Bild klicken). Foto: E-CHANGER

In Togo und Benin sichern SCEAAR und DM bedrohte Saatgutsorten

In Togo und Benin stärken DM und ihre Partnerorganisation SECAAR die Ernährungssicherheit durch agrarökologische Ansätze. 267 Produzent:innen von Mais, Ananas und Maniok haben neue Anbaumethoden übernommen, wodurch sich ihre Erträge, Einkommen und Ernährungssicherheit verbessern. Ein besonderer Erfolg ist die Identifikation und gezielte Vermehrung von vom Verschwinden bedrohten, nährstoffreichen Saatgutsorten – darunter rote Erdnüsse, mehrfarbige Bohnen und violetter Mais –, die nun in lokalen Saatgutbanken aufbewahrt werden.

Mitarbeitende von Secaar verteilen bedrohtes Saatgut an die Bevölkerung.
Klicken Sie auf das Bild, um mehr über die Zusammenarbeit zwischen SECAAR und DM zu erfahren. Foto: Secaar/DM
Weltkarte mit allen Resultaten der Unité-Vollmitglieder zu SDG 2
Alle Resultate zu SDG 2 der Unité-Vollmitglieder (zum Vergrössern Bild anklicken).

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