Highlights 2025: Verbesserte Gesundheitsversorgung für Kinder
Im Bereich Gesundheit wurden letztes Jahr durch die Zusammenarbeit der Unité-Vollmitglieder und ihrer Partnerorganisationen 51 Partnerorganisationen gestärkt sowie 2322 Mitarbeitende von Partnerorganisationen geschult. Zudem haben 431'731 Personen einen besseren Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen erhalten und es wurden 199'814 medizinische Behandlungen durchgeführt.
Photo : AMCA
Ein nationales Zentrum für Kinder mit neuronalen Entwicklungsstörungen in Kuba
Unterstützt durch mediCuba-Suisse wurde am Kinderspital Borrás-Marfán in Havanna ein nationales Zentrum für neuronale Entwicklungsstörungen gegründet, das rund 13'000 Kinder und ihre Familien sowie 432 Spezialist:innen im ganzen Land erreicht. Das Zentrum fördert einen integralen Behandlungsansatz, in welchem die verschiedenen Spezialist:innen gemeinsam in die Diagnose und Behandlung eingebunden sind, wodurch eine effizientere und auf die spezifischen Bedürfnisse angepasste ganzheitliche Behandlung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen ermöglicht wird. Als nationale Ausbildungsplattform trägt es langfristig zur verbesserten Gesundheitsversorgung von Kindern mit neuronalen Entwicklungsstörungen bei und bildet eine wichtige Ergänzung für das kubanische Gesundheitssystem.
Pädiatrische Palliativversorgung im nicaraguanischen Gesundheitssystem verankert
Das von AMCA unterstützten nationale Kinderspital La Mascota in Nicaragua betreut nicht nur tausende krebserkrankte Kinder pro Jahr – allein 2025 führte das Krankenhaus 12’371 ambulante Konsultationen durch – sondern hat sich in den letzten Jahren als nationales Referenz- und Ausbildungszentrum im öffentlichen Gesundheitssystem Nicaraguas etabliert und fördert damit die Gesundheitsversorgungsqualität auf nationaler Ebene. Zudem hat es dazu beigetragen, dass das Gesundheitsministerium eine nationale Norm für pädiatrische Palliativversorgung verabschiedete und dass die pädiatrische Palliativversorgung in die medizinische Hochschulausbildung integriert wird.
AMCA möchte darauf hinweisen, dass Fotos, auf denen Minderjährige zu sehen sind, mit der Zustimmung ihrer Eltern und/oder Angehörigen veröffentlicht werden.