Zu den Beiträgen

Highlights 2025: Schutz von bedrohten Ökosystemen, gewaltfreie Pädagogik und Mediationskomitees für dauerhaften Frieden

Im Bereich Frieden und Menschenrechte wurden letztes Jahr durch die Zusammenarbeit der Unité-Vollmitglieder und ihrer Partnerorganisationen 74 Partnerorganisationen gestärkt sowie 1581 Mitarbeitende von Partnerorganisationen geschult. Zudem haben 72'969 Personen von einem Rückgang der Gewalt und 96'711 von einer besseren Integration diskriminierter Bevölkerungsgruppen profitiert.

Sara Ryser
Ein Bauer und sein Tiergehege neben einem Wildtierkorridor in Kamerun

Foto: DM

Red Lomas, CIDAP und Comund schützen bedrohte Ökosysteme in Peru

In Peru hat die Partnerschaft zwischen Comundo und den lokalen Organisationen Red Lomas und CIDAP dazu beigetragen, den Schutz der einzigartigen Ökosysteme bestimmter Gebiete der trockenen Pazifikküste (Lomas) am Nordostrand von Lima sowie die Handlungsfähigkeit lokaler Umweltverteidiger:innen zu stärken. Der Schutzstatus der Lomas war durch eine Gesetzesinitiative bedroht, die von Grundstücksspekulanten im Parlament eingebracht worden war, welche jedoch aufgrund der unterstützten Lobbyarbeit zurückgezogen wurde.

Eine Gruppe von Umweltschützer:innen in Peru.
Auf der Webseite von Comundo erfahren Sie mehr über die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen Red Lomas und CIDAP sowie über den Schutz der Loma-Gebiete (auf Bild klicken). Foto: Comundo

Gewaltfreie Pädagogik stabilisiert den Schulalltag in Haiti

In Haiti konnten durch die Zusammenarbeit von Eirene Suisse mit der Partnerorganisation IEPENH trotz massiver Unsicherheiten lokale Strukturen für Gewaltprävention und Bürger:innenbeteiligung gestärkt werden. In 10 Partnerschulen wurden 110 Lehrpersonen weitergebildet und inklusive sowie gewaltfreie pädagogische Praktiken verankert, die zur Stabilisierung des Schulalltags beitragen.

Weiterbildung für Lehrpersonen in Haiti.
Auf der Webseite von Eirene Suisse erfahren Sie mehr über ihre Zusammenarbeit mit IEPENH in Haiti (auf Bild klicken). Foto: Eirene Suisse

Mediationskomitees für dauerhaften Frieden in Kamerun

In Kamerun gründeten DM und ihre Partnerorganisation CIPCRE fünf lokale Mediationskomitees, die dazu beitragen, potenzielle oder bereits ausgebrochene Konflikte zwischen Ackerbäuerinnen und Viehzüchtern zu verringern, insbesondere durch die Einrichtung von Durchgangskorridoren für Tiere, nächtlichen Tierweiden und einer besseren Abgrenzung der Felder. Gleichzeitig wurden Frauen in der Programmgestaltung gezielt als aktive Friedensakteurinnen gestärkt, was die Qualität und Nachhaltigkeit des Ansatzes zusätzlich erhöht. Dank der Mediationskomitees konnten letztes Jahr 39 der 74 identifizierten Konflikten friedlich gelöst werden.

Ein Wildtierkorridor in der Westregion von Kamerun. Foto: DM
Klicken Sie auf das Bild, um mehr über die Zusammenarbeit zwischen CIPCRE und DM zu erfahren.
Weltkarte mit allen Resultaten der Unité-Vollmitglieder zu SDG 16
Alle Resultate zu SDG 16 der Unité-Vollmitglieder (zum Vergrössern Bild anklicken)

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